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Lions Club Schneverdingen

Willkommen in der Lüneburger Heide

Willkommen bei den Schneverdinger Löwen

Helfen, wo andere nicht helfen (können)

​​​​​​​Lions sind eine weltweite Gemeinschaft von Menschen, die sich für die Gesellschaft mit persönlichem Engagement und finanziellen Mitteln einsetzen. Sie stehen vorurteilsfrei für Völkerverständigung, Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz. Gegründet wurde „Lions Clubs International“ 1917 in Chicago, USA.

Symbol der heute knapp anderthalb Millionen Lions in 210 Staaten ist ein doppelter Löwenkopf. Lions ist die Abkürzung der englischen Begriffe „Liberty, Intelligence, Our Nation`s Safety“ – frei übersetzt bedeutet das „Freiheit des Geistes und Weisheit des Handelns zum Wohlergehen aller Länder dieser Erde“. Oder ganz schlicht: „Leben ist ohne Nächstenliebe sinnlos.“

„We serve“, zu deutsch „Wir dienen“, ist die Maxime auch der deutschen Lions, die im Jahr 1951 ihren ersten Club gegründet haben. Seitdem haben sich in Deutschland über 50.000 Mitglieder in über 1.500 Clubs zusammengefunden.

Die Hauptanliegen der Lions sind weltweit:

  • vermeidbarer Blindheit vorbeugen und die Lebensqualität blinder und sehbehinderter Menschen zu verbessern
  • Bekämpfung von Diabetes und Hilfe für an Diabetes erkrankte Menschen
  • Bekämpfung von Hunger, und Hilfe, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln haben
  • Hilfe, um unsere Umwelt nachhaltig zu schützen und wiederherzustellen, um das Wohl aller Gemeinschaften zu verbessern
  • Hilfe, um krebskranken Kindern Überlebens- und Zukunftschancen zu bieten

Lions helfen auch weltweit bei allen großen Naturkatastrophen.

Lions-Clubs sind heute keinesfalls mehr eine Gruppe älterer Herren in angesehener beruflicher und gesellschaftlicher Stellung, wie das noch oft in der Öffentlichkeit gesehen wird, sondern vielmehr eine kreative Vereinigung engagierter Bürger*Innen.

In Schneverdingen treffen sich über 30 Mitglieder seit 1993 jeden Monat ein- bis zweimal und versuchen, mit gezielten Aktionen die Welt ein bisschen besser zu machen. Sie helfen dort, wo das soziale Netz ein Loch hat oder schlichtweg, wo Hilfe benötigt wird und andere nicht helfen (können).

Außer ihren Club-Beiträgen und eigenen Spenden stiften die Schneverdinger-Lions etwa die Erlöse aus Getränkeverkäufen während des Heideblütenfests und des Weihnachtsmarkts oder aus dem mittlerweile in einer Auflage von 6.000 Stück erscheinenden Weihnachtskalender für soziale Projekte. Da wurden die Fördervereine der Schneverdinger Schulen genauso gefördert wie der Spielplatz der Kita in Lünzen oder die Schneverdinger Tafel und die gemeinnützigen Pflegedienste. Unterstützt wird der alljährliche Heidekutschen-Ausflug der Bewohner des Tannenhofes und auch das CVJM-Jugendlager in Offendorf. Zu seinen Jubiläen hat der Club der Stadt Schneverdingen besondere „Vermächtnisse“ gespendet, so den Bohlensteg durchs Möhrer Moor, die Sonnenuhr am Höpen oder das Kneippbecken im Walter-Peters-Park.

Die Verteilung von Notfall-Dosen in den Schneverdinger Apotheken und jährliche Spenden über das internationale Lions-Programm „Sight First“ helfen im Gesundheitsbereich. Über 40 Augenkliniken in Indien, Südamerika und Afrika wurden bisher im Rahmen dieser Aktion gebaut!

Mit Jugendaustausch und Präventivprogrammen wie „Klasse2000“ und „Lions-Quest“ für Schulen sowie „Kindergarten plus“ für Kitas leisten Lions einen bedeutenden Beitrag für Gewaltfreiheit und Toleranz in Deutschland und über Grenzen hinweg. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Lions Club aus der Schneverdinger Partnerstadt in Polen, Barlinek. Ein Krankenwagen und ein Ultraschallgerät für das dortige Krankenhaus wurden gespendet. 2018 wurde schnell geholfen, als eine polnische Familie ihr Haus durch ein Feuer verloren hatte, das nicht versichert war.
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Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Januar 2019 konnte der Lions Club Schneverdingen Bilanz ziehen: Ohne Bewertung der ehrenamtlichen Arbeit konnte der Club seit seiner Gründung im Jahr 1993 über 525.000 Euro für Projekte und soziale Unterstützung im Einzelfall zur Verfügung stellen.

Mehr zu Zahlen, Daten, Fakten sowie zu unseren Leitsätzen und der Geschichte von Lions-Clubs  finden Sie im Abschnitt "über Lions" oder auf der Hauptseite von Lions Deutschland.

Möchten Sie uns finanziell unterstützen? Dann freuen wir uns über Zuwendungen an unseren Förderverein (siehe Spendenkonto im Kasten rechts). Bitte geben Sie auf der Überweisung auch Ihre Anschrift an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können.

Natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie uns bei unseren geschilderten Aktivitäten ehrenamtlich unterstützen möchten. Nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit uns auf.

Lions unterstützen Lesehelfer in Corona-Krise

Lions unterstützen Lesehelfer in Corona-Krise

7.11.2020

Mit Dank nahm die Koordinatorin der örtlichen Leselernhelfer, Angelika Schönberg, den Scheck von Lions-Präsident Wolfgang Dreßler im Schneverdinger Mehrgenerationenhaus entgegen. Dort treffen sich die Ehrenamtlichen regelmäßig beim Stammtisch, tauschen Tipps aus und halten sich fachlich auf dem Laufenden

Präsident Wolfgang Dreßler überreicht einen Scheck für zusätzliche Bücher

​​​​​​​Wegen der besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie haben die Schneverdinger Lions die Arbeit der örtlichen Leselernhelfer mit einer Spende von 400 Euro unterstützt. Mit dem Geld sollten unter anderem Bücher in doppelter Anzahl beschafft werden, damit die ehrenamtlichen „Mentoren“ beim gemeinsamen Üben mit den Kindern und Jugendlichen leichter Abstand einhalten können, erläuterte Club-Präsident Wolfgang Dreßler.

Die Übergabe erfolgte im Mehrgenerationenhaus, Osterwaldweg 9, wo die Gruppe angesiedelt ist.

Die Koordinatorin der Schneverdinger Mentoren, Angelika Schönberg, freute sich sehr über die finanzielle Hilfe des Lions-Clubs und die damit verbundene Anerkennung ihrer Gruppe. Momentan bestehe diese aus rund 35 Mentoren, die wegen der Corona-Bestimmungen allerdings nur eingeschränkt aktiv sein könnten. Neueinsteiger seien dennoch jederzeit willkommen, betonte Schönberg. Ein Fünftel, also 20 Prozent der 15-Jährigen, hätten laut der Pisa-Studie aus dem Jahr 2018 Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Damit würden ihnen entscheidende Schlüsselqualifikationen für den weiteren Lebensweg fehlen. „Hier wollen die Leselernhelfer gegensteuern“, sagte Schönberg. Es gelte das Eins-zu-Eins-Prinzip: Jeweils ein Erwachsener übe einmal wöchentlich mit einem Kind innerhalb der Schule. Die Dauer betrage ein halbes oder ein ganzes Schuljahr. „Eine pädagogische Vorbildung ist nicht erforderlich,“ versicherte die Koordinatorin der Schneverdinger Mentoren.